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Jedes gymnasial geeignete Kind wird sich in unseren Profil- und Regelklassen entfalten: Bili, Nawi, Sport, Begabtenförderung – all das findet im Regelunterricht statt und kann durch vielfältige Wahlangebote weiter intensiviert werden.

Wir leisten auf dem Gebiet des englischen biligualen Unterrichts Pionierarbeit. Es dürfte schwerfallen, in Deutschland eine öffentliche Schule zu finden, die es wie wir schafft, englisch-bilingualen Unterricht in 6 Sachfächern, darunter 2 Naturwissenschaften, von der Jahrgangsstufe 5 bis zum Abitur anzubieten. Dazu ist das Goethe seit vielen Jahren Partnerschule des Leistungssports. Wie bieten jedes Jahr eine Sportklasse für sportlich hochbegabte Schülerinnen und Schüler an.

Übersicht über unsere Unterrichtsfächer

Aufgabenfeld I

Lesen wird am Goethe-Gymnasium groß geschrieben, da Lesen eine Grundkompetenz für alle Fächer darstellt. Wir verfügen über ein vielfältiges Angebot zur Förderung der Lesekompetenz.  Das Lesen wird gerade bei den jüngeren Jahrgängen speziell im Deutschunterricht durch vielfältige Angebote wie z.B. Lesepass, Vorlesewettbewerb, „Das Lesende Klassenzimmer“ etc. gefördert.

Am Goethe-Gymnasium Kassel ist die Belegung von Englisch als erster Fremdsprache ab der Jahrgangstufe  verpflichtend. Der Unterricht ist von Beginn an so konzipiert, dass er die kommunikativen Fertigkeiten von Schülerinnen und Schülern im schriftlichen und im mündlichen Bereich konsequent fördert.  Listening, speaking, reading und writing skills werden somit nicht nur im Unterricht vermittelt, sondern auch in Tests immer wieder überprüft, so dass sowohl für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und Lehrer Transparenz in Hinblick auf die kommunikative Kompetenz bereits in der Unter- und Mittelstufe geschaffen wird.

Das Fach Französisch wird am Goethe-Gymnasium als 2. Fremdsprache ab Klasse 7 angeboten. Da sich sehr viele Schüler für diese Fremdsprache entscheiden, können im allgemeinen vier Französischgruppen gebildet werden. (Französisch wird in Klasse 7 mit vier Wochenstunden, in Klasse 8 mit vier Wochenstunden, in Klasse 9 mit drei Wochenstunden und in Klasse 10 mit vier Wochenstunden unterrichtet.)

In der Einführungsphase der Oberstufe findet der Unterricht 3-stündig statt, danach können die Schüler/innen das Fach als Grundkurs bzw. sogar als Leistungskurs weiter belegen.  Im Rahmen der Qualifikationsphase wird im Allgemeinen eine Studienfahrt nach Frankreich (z.B. Paris) angeboten.

 

Du möchtest …

  • eine aufstrebende (Welt-)Sprache lernen?
  • deine bisherigen Sprachkenntnisse aufbessern?
  • dich mit weiteren 570 Millionen Menschen weltweit unterhalten können?
  • spanische Muttersprachler verstehen und mit ihnen kommunizieren?
  • zahlreiche Länder zweier Kontinente ohne Sprachbarrieren bereisen?
  • spanische und lateinamerikanische Kulturen kennenlernen?
  • die spanische und lateinamerikanische Küche erleben?
  • den nächsten spanischen Sommerhit mitsingen?
  • deine Lieblingsseriein spanischer Originalsprache schauen?
  • dir einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt sichern?

 

Es gibt viele Gründe, Spanisch zu lernen. Welcher ist deiner?

Wir bieten dir an …

Spanisch als dritte Fremdsprache zu belegen. Der Kurs beginnt neu, umfasst drei Wochenstunden und du benötigst keine Vorkenntnisse. Mitzubringen sind lediglich Spaß, Interesse und Bereitschaft zum Lernen. Denn: wegen der grundsätzlichen Anschlussfähigkeit des Spanischunterrichtes in der Oberstufe werden, wie in den Hauptfächern, zwei Kursarbeiten pro Halbjahr geschrieben. Die Note des Wahlfachs Spanisch kann zum Ausgleich herangezogen werden.

Falls du (noch) interessiert und motiviert bist: ¡Hasta pronto!

SALVE !  Der Lateinunterricht führt dich in die Welt der Antike.
Latein ist eine “alte“ Sprache, die zur Zeit der alten Römer gesprochen wurde und „Muttersprache“ der romanischen Sprachen wie z.B. Französisch wurde. Beim Lateinlernen steht die antike Kultur im Zentrum wie z.B.  Alltagsleben und Geschichte, Sagen von Göttern und Helden.

Die lateinische Sprache begegnet uns auch in vielen Fremdwörtern  (z.B. video= lat.: ich sehe). Entscheidest du dich für Latein, erwirbst du das „Latinum“, hilfreich für manche Studienfächer.
Die Aussprache des Lateinischen ist leicht. Vieles wird genauso gesprochen wie geschrieben. Der Unterricht findet auf Deutsch statt.

Im Zentrum steht das Übersetzen lateinischer Texte Dabei geht es auch um die lateinische Grammatik, was für die deutsche Grammatik hilfreich ist. Wir machen auch Studienfahrten z.B. zum Römerkastell Saalburg und nach Rom.

Wir freuen uns, wenn du dich für Latein entscheidest.

Russisch hat als Fremdsprache am Goethe-Gymnasium schon eine lange Tradition. Bereits 1972 wurde Russisch auch als 2. Fremdsprache installiert. Nur sehr wenige Schulen in Hessen machen dieses Angebot. Meistens kann man Russisch nur als 3. Fremdsprache lernen.

Fast ebenso lange wie die 2. Fremdsprache bieten wir Russisch als Grundkurs in der Oberstufe an und nehmen darin die Abiturprüfungen ab.

Drei hauptamtliche Lehrkräfte und meist auch einige Studienreferendare sorgen für  einen ansprechenden und erfolgreichen Unterricht, in dem es auf der einen Seite natürlich um den Spracherwerb, auf der anderen Seite aber immer auch um die Auseinandersetzung mit der spannenden Landeskunde geht.

Farben, Materialien, Motive, Techniken und Emotionen
Sehen, Staunen, Zweifeln, Wundern
Abenteuer, Erkundung, Erlebnis
Selbstmachen, Verändern, Kopieren, Experimentieren
Hinterfragen, Erkennen, Verstehen
und Spaß!!!

Hier ist die Kreativität zuhause. Das Fach Kunst bietet ein breites Spektrum, angefangen bei den „klassischen“ Techniken (Malen, Zeichnen, plastisches Gestalten) über Druckgrafik, Modellbau, Keramik, Fotografie bis hin zu Projekten zu Street Art, Modedesign, Film, Land Art. 
Kunstwerke und ihre Geschichte werden bei Museumsbesuchen und Exkursionen erlebbar, sich kreativ ausprobieren kann man im Wahlpflichtunterricht oder der Kunst-AG, digital arbeiten im Medienkunde-Unterricht und sich journalistisch austoben, ist beim Umlauf Online oder Print angesagt.

Alle Schülerinnen und Schüler sind herzlich eingeladen, eigene Impulse zu setzen und Erfahrungen sowie Interessen einzubringen: Wenn du beispielsweise bereits ein Instrument spielst, setzen wir es im Klassenorchester ein.
Gerade die multikulturelle Vielfalt unserer Schülerschaft bietet uns zahlreiche Ansatzpunkte, die verschiedensten Arten von Musik aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und gesellschaftlich einzuordnen. Im Musikunterricht am Goethe-Gymnasium beschäftigen uns daher neben der Musik selbst auch immer die Verknüpfungen mit anderen Bereichen von Kunst und Kultur sowie Geschichte und Politik.

Das Fach Darstellendes Spiel hat seine Spezifik in seiner primär praktischen Ausrichtung. Zwar werden Theatertheorie und -ästhetik vermittelt, jedoch werden diese Aspekte unmittelbar in die Spiel- und Bühnenpraxis umgesetzt, angewendet und erprobt. Schülerinnen und Schüler lernen theatrale Zeichensysteme,Theatertechniken und Gestaltungsmittel  kennen und selbst kreativ einzusetzen. Innerhalb dieser Prozesse müssen Probleme gelöst, eigene und fremde Ergebnisse reflektiert und gewertet werden.

Medienkunde Musik


Bei diesem in der Kasseler Schullandschaft einzigartigen Angebot für Oberstufenschüler*innen der Q3/4 handelt es sich um einen speziellen Musikkurs, in dem die Grundlagen der elektronischen Klangerzeugung, der Tonstudiotechnik und der computergestützten Musikproduktion erlernt werden. Neben der Behandlung von theoretischen Aspekten der Klangsynthese und der akustischen Grundlagen steht die praktische Arbeit mit Hardwaresynthesizern, Drumcomputern und der Musikproduktionssoftware Ableton Live für mindestens 50% der Unterrichtszeit im Vordergrund. Jede Schülerin/jeder Schüler hat am Ende des Schuljahres eine Musikproduktion in Partnerarbeit erstellt. Am Goethe-Gymnasium steht dafür ein extra eingerichteter Raum mit sieben Computerarbeitsplätzen, ausgestattet mit Musiksoftware, externen Soundkarten, Ableton Push-Controllern, MIDI-Keyboards und Monitorboxen, sowie mit Hardwaresynthesizern (Moog, Arturia, Yamaha), Drumcomputern, Mischpult und Mikrofonen zur Verfügung. Der Kurs kann sowohl von Schüler*innen belegt werden, die vorher einen „normalen“ Musikkurs (auch an einer anderen Schule) belegt haben, als auch von Schüler*innen, die in der Q1/2 Kunst-Medienkunde belegt haben.

Falls Sie Fragen zu diesem Angebot haben, können Sie sich direkt telefonisch an den zuständigen Lehrer, Herrn Scheer, wenden. Tel.: 0163 300 33 60.

Medienkunde Kunst
In der Q1 beschäftigen wir uns in erster Linie mit Fotografie, der Erstellung von Magazinseiten mit Hilfe von professionellen Programmen (Photo-Shop, InDesign, Illustrator, Adobe Acrobat). Aktuelle Themen werden in Reportagen, Werbeanzeigen, aber auch in anderen grafischen Darstellungen bearbeitet und inszeniert.
Die Filmanalyse ist Grundlage der Q2. Videos werden in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal erstellt, sofern dies möglich ist. Storyboards entwickeln, Aufnahmetechniken erlernen, Filmschnitt
anwenden und Ergebnisse präsentieren und verbreiten sind attrakive Bestandteile der Lehreinheiten. Ob es Trickfilme, Kurzfilme mit eigenen schauspielerischen Anteilen oder Werbefilme sind, vieles ist
möglich. Fragestellungen bzw. Themen der beiden Kurshalbjahre sind:

Q1
Lügen Bilder? Was ist eine Reportage?
Dokumentation als Fotografie,Wirklichkeit und Inszenierung.
Was muss eine gute Fotografie leisten?
Fotografie an Beispielen berühmter Fotografen
Technik der Fotografie, Laborarbeit, eigene Bilder bearbeiten
Fotoanalyse
eigene Reportagefotografie
Magazingestaltung in Kooperation mit „Deutsch Medienkunde“
Werbeanzeigen erstellen
Ausstellung der Ergebnisse
Q2:
Filmanalyse an geeigneten Beispielen
Dokumentation, Trickfilm, Schauspielfilm an Beispielen
Geschichte der Filmentwicklung (z.B. in Deutschland)
eigene kleine Videos drehen mit Handys
Drehbuch, Storyboard, Drehplan
Kameraeinführung in Kooperation mit dem Offenen Kanal in Kasselam Hauptbahnhof
Studioarbeiten
Kurzfilmgestaltung in Kooperation mit „Deutsch Medienkunde“ mit eigenen Themen
Präsentation der Ergebnisse
Medienkunde Deutsch
Das Besondere an diesem Angebot ist, dass wir den Fokus auf einen erweiterten Textbegriff legen, der unterschiedliche mediale Erscheinungsformen von Literatur und Sprache einschließt, und dass wir fächerverbindend mit dem Kunst-Medienkundekurs zusammenarbeiten. Die Lernenden setzen sich in Deutsch-Medienkunde mit der spezifischen Gestaltung von Texten unterschiedlicher medialer Formen
auseinander (Sachtexte, literarische Texte, journalistische Texte, Hörtexte/Podcasts und Filme), sodass sie deren Wirkungsweise und ästhetische Qualität erläutern und beurteilen können.
Die inhaltlichen Schwerpunkte der Q1 liegen im Bereich Mediengeschichte/Medientheorie und Journalismus. Die Wirkungsweise von Massenmedien, manipulativen Strategien, der Einfluss der verschiedenen Massenmedien auf die Identitätsausbildung und die Veränderung der Gesellschaft stehen dabei im Zentrum. Die Lernenden beschreiben medienspezifische Besonderheiten, analysieren Sprache in unterschiedlichen medialen Zusammenhängen und diskutieren, inwieweit sich Sprache und Medien gegenseitig beeinflussen, ob Sprache und Medien die Wirklichkeit bloß abbilden oder diese vielmehr konstituieren und neu erschaffen. Anhand eines geeigneten Themas verfassen sie eine eigene Reportage oder einen eigenen Podcast (in Zusammenarbeit mit dem Grundkurs Kunst-Medienkunde).
In der Q2 liegt der Fokus auf den audiovisuellen Texten (Kurzfilm, Dokumentarfilm, Spielfilm, youtube-Film, scripted reality). Der Film als Medium besitzt im Massenkulturbetrieb eine unverzichtbare Stellung, er ist fast uneingeschränkt zugänglich und meistens leicht verständlich. Um einen Film aber als mehrfach kodierten Text zu begreifen, bedarf es einer angeleiteten Auseinandersetzung mit der Vielschichtigkeit eines Films und der Kenntnis filmsprachlicher Mittel. Ähnlich wie bei literarischen Texten müssen auch audiovisuelle Texte gelesen werden: Dramaturgie, Figuren, Erzählperspektive, Handlungsorte und Zeitgestaltung, Motive und Symbolik stehen auch hier im Mittelpunkt. In der Zusammenarbeit mit dem Grundkurs Kunst-Medienkunde können die Lernenden ihr Wissen anwenden und in einer eigenen audiovisuellen Produktion umsetzen. Als Endprodukt der Einheit steht ein eigener Kurzfilm. Neben Filmgeschichte, Positionen von Filmregisseur*innen interessieren uns auch die Inszenierungen von Frauen- und Männerbildern in unterschiedlichen Formaten. Nicht zuletzt führt die Kenntnis unterschiedlicher medialer Formate und filmtheoretischer Ansätze zu einer kriteriengeleiteten Urteilsbildung und zur Reflexion der Medien im gesellschaftlichen Kontext, sodass die Entwicklung von Medienkompetenz einen besonderen Stellenwert erhält.
Die inhaltlichen Schwerpunkte der Q3 liegen im Spannungsfeld von Individuum und Gesellschaft und den zentralen anthropologischen Grundfragen. Diesen gehen wir in unterschiedlichen Formaten nach, sodass auch die besonderen Eigenschaften der jeweiligen Medienformate (Literatur, Film, Graphic Novel, Hörbuch) und ihre Wirkungsweisen gegenübergestellt werden können. Weiterhin befassen wir uns mit verschiedenen filmischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus oder der DDR nach 1945 bzw. 1990. Die ästhetischen Eigenschaften und die jeweiligen Produktions- und Rezeptionskontexte stehen dabei im Mittelpunkt.
In der Q4 widmen wir uns den zeitgenössischen Tendenzen in unterschiedlichen medialen Formaten. Anhand literarischer und filmischer Neuerscheinungen und den Reaktionen der Kritik darauf, erfahren die Lernenden Wandel und Diskussionen des kulturellen Lebens. Literarische, journalistische und audiovisuelle Texte im Zusammenhang mit Migration und Globalisierung bilden hierbei einen Schwerpunkt.
Der Deutsch-Medienkundekurs schließt im Abitur mit einer Präsentationsprüfung oder mündlichen Prüfung ab.

Aufgabenfeld II

Das Land Hessen räumt dem Fach Geschichte einen hohen Stellenwert ein: Auf dem Weg zum Abitur ist es für alle Schülerinnen und Schüler ein Pflichtfach von der Klasse 6 bis zur Q4.

Für uns als Fachschaft steht die Vermittlung von Interesse und Spaß an der Vergangenheit ganz oben in der Aufgabenliste. Des Weiteren möchten wir allen Kindern eine möglichst große Vielfalt an Fähigkeiten mitgeben. Die Verbesserung des Leseverständnisses oder der Schreibfähigkeiten sind hier zu nennen, aber auch die Ausbildung einer kritischen Auseinandersetzung mit den Ereignissen und Entwicklungen der Vergangenheit.

Politik und Wirtschaft sind nicht einfach zu verstehen. Welche Schülerin und welcher Schüler liest schon anspruchsvolle Tageszeitungen oder schaut regelmäßig Nachrichtensendungen oder Politik- und Wirtschaftsmagazine?
Daher vermittelt das Fach Politik und Wirtschaft die Grundlagen für ein Verständnis der heutigen Gesellschaft, der wirtschaftlichen, politischen und globalen Zusammenhänge. Dabei versuchen wir „hinter die Kulissen zu schauen“ und unseren Schülerinnen und Schülern aktuelle Fragen und Kontroversen nahezubringen.
Die Teilnahme an Wettbewerben und Projekten, die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, das WPU-Angebot „Debattieren“ und die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im Rahmen unserer Zertifizierung zur Umweltschule sind Elemente, die unseren Fachbereich auszeichnen.

Die Geographie als Bezugswissenschaft des Schulfaches Erdkunde beschränkt sich natürlich beileibe nicht nur auf „Was liegt wo?“, also auf topographisches Grundwissen.

Im Fach Erdkunde geht es darum, die Welt zu entdecken, zu erforschen und zu verstehen. Dabei ist die Fähigkeit, unsere räumliche Umwelt verantwortungsvoll und reflektiert mitzugestalten ein Kernziel des Erdkundeunterrichts. An der Schnittstelle zwischen natur- und sozialwissenschaftlichen Inhalten ist das Verhältnis Mensch-Natur und damit der Umgang des Menschen mit und die Beziehung des Menschen zur Natur ein Kernthema der Erdkunde und gleichzeitig eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Um die Schülerinnen und Schüler auf solche Fragestellungen vorzubereiten, werden auf unterschiedlichen Maßstabsebenen von lokal bis global grundlegende Zusammenhänge von Naturphänomenen wie Klima – Boden – Vegetation in Bezug gesetzt zum sozialen Handeln der Menschen.

Erfahrungsbezogener und handlungs- und problemorientierter Unterricht stehen bei der Gestaltung des Erdkundeunterrichts im Vordergrund. Ein wesentlicher Baustein für erfahrungsbezogenem Unterricht sind Exkursionen, wie zum Beispiel eine regelmäßig stattfindende geologische Eintagesexkursion in den Harz (mit vielen Dank an den Förderverein der Goethe-Gymnasiums, der diese Exkursion finanziell unterstützt) oder stadtgeographische Erkundungen in Stadtquartieren im weiteren Umfeld der Schule.

Die Bildung von Gemeinschaft und die Anerkennung von Regeln, Normen und Werten sind ein wichtiger Bestandteil des Religionsunterrichts an unserer Schule.

Religion wird am Goethe-Gymnasium vom Jahrgang 5 bis zum Abitur durchgängig unterrichtet. In der Regel gibt es pro Jahrgang vier bis fünf Religionskurse.

Ein besonders wichtiger Aspekt stellt das Kennenlernen der Weltreligionen dar. Die Begegnung mit unterschiedlichen Kulturen ist eine große Herausforderung. Gerade deshalb ist es wichtig, miteinander in einen Dialog zu treten. Religionen geben Antworten auf die existentiellen Fragen der Menschen:Wo komme ich her, wo gehe ich hin, was ist der Sinn des Lebens?

Die Fachschaft Ethik kann im Unterricht keine fertigen Konzepte liefern, dazu ist die Welt zu komplex und heterogen.

Aber Ethik kann Orientierung bieten im Dschungel der bloßen Meinungen. Vermeintlich selbstverständliches hinterfragen und unseren eigenen Urteilen auf den Grund gehen, verlangt auch, sich selbst neu betrachten.

Sich selbst als moralisches Subjekt zu entdecken, anstatt sich unkritisch hinter Sitten und Konformität zu verstecken, bedeutet auch Verantwortung für sich selbst und letztlich für unsere Gesellschaft übernehmen zu können.

Demokratie, Moral, Toleranz, Achtung, multikulturelle Gesellschaft, Fairness, Chancengleichheit, Würde, Religionsfreiheit, Menschenrechte, Gerechtigkeit….Alles nur schöne Worte?

Jeder wächst mit diesen Begriffen ganz selbstverständlich auf.

Jeder stimmt ihnen im alltäglichen Handeln zu und doch ertappen wir uns oft dabei, dass uns diese Begriffe beim näheren Hinschauen ganz schön ins Schwitzen bringen.

• Wie viel Rücksicht müssen wir wann und unter welchen Bedingungen nehmen?

• Geht uns das Leid anderer wirklich ans Herz?

• Sind Menschenrechte nicht doch nur ein treffliches Thema für den Sonntagsspaziergang?

• Welche Moral brauchen wir?

• Brauchen wir überhaupt Moral?

• Gibt es Gerechtigkeit? …..uvm.

Diesen grundsätzlichen Fragen soll nachgegangen werden – aus ethischer Perspektive – , denn es geht um uns selbst.

Was können wir wissen? Was können wir hoffen? Was sollen wir tun?

Aufgabenfeld III

Der Fachbereich Mathematik kümmert sich um die Belange des zentralen Faches des Aufgabenfeldes III. Mit der Prüfungs-Verpflichtung in diesem Fach am Ende der 9-jährigen gymnasialen Laufbahn rückt eine der wichtigsten Grundlagenwissenschaften noch weiter ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Dabei wird unseren Schülerinnen und Schülern ein großes Angebot unterbreitet, wir sind stets versucht durch hohe Motivation Freude und Interesse am Fach zu wecken. So wird z.B. in den Klassen der Unterstufen ein zusätzlicher Förderunterricht von bis zu zwei Wochenstunden angeboten, der planmäßig in kleinen Gruppen bis max. 15 Schülerinnen und Schülern durchgeführt wird. In der Mittelstufe herrscht ein ähnliches Angebot für Klassen mit sportlichem Schwerpunkt.

 

Die Fachschaft Physik bestehend aus 12 Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern eine  solide physikalische Grundausbildung. Basis dafür ist das durchgängige Angebot eines praxisorientierten und lebensnahen Physikunterrichts in den Jahrgangstufen  6-12.

Wir unterstützen das Interesse an Physik auch durch unseren praxisorientierten Physik-Wahlunterricht für Schüler der Unter- und Mittelstufe

Im Durchschnitt entscheidet sich jeder achte Schüler der Oberstufe unserer Schule für eine physikalische Ausbildung im Leistungskurs und jeder vierte Schüler wählt einen Grundkurs an. Damit ist das Goethe-Gymnasium in der Lage kontinuierlich Leistungskurse im Fach Physik anzubieten.

 

Selbständiges Experimentieren steigert Motivation, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein unserer Schülerinnen und Schüler. Gelegenheiten dazu bieten sich neben dem herkömmlichen Chemieunterricht der Jahrgänge 7-10 in besonderem Maße in der Chemie-AG der Klassen 5/6, dem Wahlunterricht in den Jahrgangsstufen 9/10 und in den kontinuierlich angebotenen Grund- und Leistungskursen der gymnasialen Oberstufe in den völlig neu gestalteten Chemieräumen des Hauptgebäudes. Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler hier selbst Fragen formulieren und Ideen zu deren Lösung entwickeln.

Wie alle Naturwissenschaften hat auch die Biologie das Bestreben, das genaue Sehen zu lehren, das die Suche nach den Ursachen der sichtbaren Phänomene auslösen soll und ihr Verstehen erleichtert. Nur leider verliert der moderne Biologieunterricht vor lauter Beschäftigung mit dem „Kern“ fast den „Pudel“ aus dem Auge. Nach den Lehrplänen befasst man sich nicht mehr so sehr mit der klassischen Biologie, dem Aufbau von „Pudeln“, sprich den Tieren (im Winter) und Pflanzen (im Sommer) und die Artenkenntnis. Es geht eher um die biochemischen Aspekte des Lebens, unabhängig von der Art der Lebewesen, in denen sich diese Biochemie abspielt.

Wenn man sich etwas unter dem Unterrichtsfach „Informatik“ vorstellen soll, denken viele zunächst an „mit dem Computer umgehen lernen (also Internet, E-Mail, Textverarbeitung verwenden können) „, andere an „Programmieren lernen“.

Beides hat seine Berechtigung, Informatik ist aber noch viel mehr! Neben DatenbankenAutomaten und Komplexitätstheorie gehört auch Datenschutz und Datensicherheit zu den wichtigsten Themen des Informatikunterrichts.

Mit dem Energiekurs des Goethe-Gymnasiums wird das Fächerspektrum des Aufgabenfeldes III erweitert. Seit über 20 Jahren wird nun schon in jedem  Jahrgang 12/13 dieser fächerübergreifende Kurs angeboten, der rund um das Thema „Energie“ informiert und unter anderem die physikalischen und chemischen Grundkenntnisse dazu vermittelt.

Dabei reichen die Präsentationen der TeilnehmerInnen von der Energiegewinnung über die Energienutzung bis hin zur  Energiewirtschaft. Auch die kritische Betrachtung unseres Umgangs mit diesem teuren Gut stehen alles andere als an letzter Stelle unserer Aufmerksamkeit.

Abgerundet von unterschiedlichen Exkursionen (Biogasanlagen, große Energieunternehmen, der Universität, Niedrigenergiehäusern etc.) war dieser Kurs den Teilnehmern stets ein Gewinn und soll auch in Zukunft unseren Schülerinnen und Schülern und somit unserer Zukunft einen Einblick in eine Thematik geben, die sehr sicher unsere Existenz auf diesem wunderschönen Planeten bestimmen wird.

Sport ist einer der Schwerpunkte des Goethe-Gymnasiums, wobei nicht nur Leistungssport gefördert wird, sondern auch und gerade Breitensport.  Erfahren Sie mehr auf der Seite des Schulsportzentrums.

Weitere Bildungsangebote

Berufsorientierung und Praktikum

Die Berufliche Orientierung (BO) am Goethe-Gymnasium erstreckt sich von der fakultativen Teilnahme am Girls- & Boys-Day ab der Jahrgangsstufe 6 bis zu Beratungsveranstaltungen zum Universitätsstudium und zur Studienfinanzierung in der Qualifikationsphase 3/4.
Schwerpunktmäßig finden die Angebote zur BO, aufgrund der Zielperspektive unserer Schülerinnen und Schüler die allgemeine Hochschulreife zu erlangen, in der Oberstufe statt: die meisten Angebote fokussieren die Studierfähigkeit, also den Zielbereich Hochschulabschluss.
Als exemplarische Angebote der BO sind u.a. in der E-Phase der gemeinsam mit vier weiteren Kasseler Gymnasien organisierte Berufsinformationstag (BIT) und das zweiwöchige, berufsorientierte Oberstufenpraktikum zu nennen. In der Q1/2-Phase bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern noch weitaus mehr: die Teilnahme am Schnupperstudium und die zweitägige Teilnahme an den Studien- und Berufsinformationstagen der Universität Kassel gehören genauso fest in unser BO-Programm wie die Vocatium Berufsmesse, Veranstaltungen zum dualen Studium und zur Ausbildung im dualen System sowie der Studienfeldbezogene Beratungstest der Arbeitsagentur.
Außerdem halten zwei regelmäßig aktualisierte Schaukästen und ein Katalogregal, in welchem aktuelle Zeitschriften und Broschüren/-Flyer zum Selbststudium rund um Studium und Beruf bereitgestellt werden, unsere Schülerinnen und Schüler auf dem Laufenden.
An der kontinuierlichen Evaluation und Weiterentwicklung ist, zusammen mit dem Schulkoordinator für die berufliche Orientierung Herrn Jost, insbesondere die Schülervertretung und ein Schüler-Team beteiligt.
Einen Überblick über die einzelnen Angebote bietet die nachfolgende tabellarische Auflistung der einzelnen Bausteine zur Beruflichen Orientierung mit den damit verbundenen Zielsetzungen.
Pandemie bedingt kann es zu Abweichungen und Verschiebungen kommen.

 

Timeline BO

Nichts ist schrecklicher als ein Lehrer, der nicht mehr weiß als das, was die Schüler wissen sollen.

J. W. von Goethe

Das Goethe hat was zu bieten